Der Berg
Tadasana


Tadasana, die Berghaltung, ist die Ausgangsstellung für viele andere Yogaübungen. Tadasana kann aber auch eine Haltung im Leben sein. Ein Berg ist gut verwurzelt mit der Erde, er ragt hoch zum Himmel. Und er schöpft aus der Stärke in der Erde und der Öffnung zum Himmel eine Ruhe und Gelassenheit. Mit beiden Füßen auf dem Boden zu stehen, heißt, die Gegebenheiten des Lebens zu sehen und anzunehmen.

In den meisten Asanas zeigt es sich sofort, wenn man unaufmerksam oder nachlässig ist. Die äußere Form geht deutlich verloren. Tadasana hat dagegen eine äußerlich recht simple Form, dem gewohnten Stehen nahe, und die Abweichungen von der „guten Haltung“ fallen nicht so leicht auf. Sie sind nicht so leicht zu sehen und werden nicht so leicht bewusst. Tadasana zu üben, ist also eine größere Herausforderung an die Aufmerksamkeit.

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Step-by-Step


1. Stehe mit beiden Füßen zusammen auf der Yogamatte und lege die Arme an die Seite. Handinnenseiten zum Körper. Atme ruhig und ausgeglichen. Die beiden großen Zehen berühren sich. Hebe deine Zehen, spreize sie und lege sie wieder auf die Matte. Versuche das Fußgewölbe zu heben. Die großen Fußballen und Fersen drücken gegen den Boden. Fersen etwas auseinander (so dass die zweiten Zehen parallel sind).

2. Strecke die Beine und verteile das Körpergewicht gleichmäßig auf deine Fußflächen. Spanne deine Oberschenkel Muskeln an und hebe die Kniescheiben, ohne deinen unteren Bauch anzuspannen. Halte den Körper gerade. Stelle dir dazu eine gerade Linie vor, die von deinen Füßen, zwischen der Innenseite der Oberschenkel, über den Bauchnabel, das Brustbein bis zum Kopf und darüber hinaus reicht. Drehe die Oberschenkel leicht nach innen. Verlängere dein Steißbein Richtung Boden und hebe dein Schambein in Richtung Nabel.

3. Einatmen: Drücke deine Schulterblätter Richtung unteren Rücken. Ohne die unteren vorderen Rippen nach vorn zu drücken, hebe dein oberes Brustbein Richtung Decke. Weite deine Schlüsselbeine. Lasse deine Arme neben dem Körper hängen.

4. Balanciere den Scheitel direkt über die Mitte deines Beckens, mit der Unterseite deines Kinns parallel zum Boden. Der Rachen ist weich und die Zunge weit und flach auf dem Boden deines Mundes. Der Blick richtet sich entspannt auf den Horizont.

5. Ausatmen: Entspanne die Schultern, ziehe sie aber nicht nach oben. Atme weiter entspannt ein und aus. Spüre, wie sich dein Rücken mit jeder Ausatmung verlängert. Halte diese Position für eine Minute.

Weitere Informationen


  • Verbessert die Haltung
  • Stärkt Oberschenkel, Knie und Knöchel
  • Festigt Bauch und Gesäß
  • Lindert Ischias und Lendenwirbelbeschwerden
  • Wirkt Fussfehlstellungen (Platt-, Senk- Spreizfüsse, Hallux valgus) entgegen

  • Neigung zu Kopfschmerzen, Migräne
  • Schlaflosigkeit
  • Niedriger Blutdruck

  • Adho Mukha Svanasana
  • Uttanasana

Wenn es dir schwerfällt das Gleichgewicht zu halten, stell die Füßen etwas weiter (5 - 10 cm) auseinander. .

Du kannst die Position deiner Arme vielfach ändern. Zum Beispiel:

  • Strecken die Arme nach oben, senkrecht zum Boden und parallel zueinander, mit den Handflächen nach innen.
  • Verschränke deine Finger, strecken die Arme gerade vor deinem Torso, drehen Sie die Handflächen weg, dann strecken Sie die Arme nach oben, senkrecht zum Boden, so dass die Handflächen der Decke zugewandt sind.
  • Kreuze die Arme hinter dem Rücken und halten den Ellbogen des einen Arms mit der anderen Hand fest. Wiederholen die Übung mit dem anderen Arm.


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